Was verändert sich durch Googles Mobile-First-Index?

In Zukunft möchte Google auf das Mobile-First-Index umsteigen. Das bereitet vielen Webmastern sorgen Ihr gutes Ranking zu verlieren, was die ganze SEO Arbeit zunichte machen würde. Warum diese Umstellung gar nicht so schlimm ist, wie man sich vorstellt und worauf man achten muss erklären wir Ihnen in diesem Artikel.

Was macht eigentlich der Mobile-First-Index?

Normalerweise guckt der bisherige Google Algorithmus die Desktop Variante einer Website an, um sie zu ranken. Jedoch wird, wie der Name schon sagt, der Mobile-First-Index zu erst ein Auge auf die mobile Version werfen um das Ranking zu bestimmten. Der Grund dafür ist, dass mittlerweile über die Hälfte des Traffics von mobilen Endgeräten stammen und Google sich dementsprechend anpassen will. Die Studie von Stone Temple Consulting gibt die Zahl 55,79% an und schätzt, dass diese Zahl weiterhin steigen wird.

Mobil zu Desktop Verhätnis
Die gute Nachricht: der Algorithmus wird noch getestet und kommt nicht von heute auf morgen in Einsatz. Dadurch haben Sie noch die Chance Ihre Internetpräsenz auf die Veränderung vorzubereiten.

 

 

Unsere 5 Tipps💡

 

1. Responsive Design nutzen

Kein neuer aber der wichtigste Tipp. Mit einem Responsive Design wird Ihre Desktopansicht automatisch an das Endgerät angepasst. Das heißt, der Inhalt und Aufbau, den Sie auf dem Computerbildschirm sehen, sehen Sie ebenfalls auf dem Smartphone und Tablet,  nur in kleiner.
Dadurch brauchen Sie nur noch eine URL, was für den Nutzer, die Suchmaschinen und dem Verwalter zugute kommt.

2. Google Webmaster Blog durchlesen

Google hat einen kurzen gut lesbaren Artikel über den Mobile-First-Index geschrieben den Sie lesen sollten. Denn keine Infos sind besser als die von der originalen Quelle.

3. Inhalt auf dem Desktop- und Mobilversion

Diesen Tipp können Sie ignorieren, falls Sie bereits eine Seite im Responsive Design haben und die Mobil- und Desktopversion über die gleiche URL abgerufen werden. Sollten Sie allerdings für die beiden Versionen einen unterschiedlichen Aufbau und Inhalt haben, kann sich das negativ auf Ihr Ranking auswirken. Unser Tipp daher: Schnellstmöglich Inhalte und Aufbau abgleichen.

4. Tabs und Akkordeons nutzen

Sonst hat Google immer gesagt, dass Inhalt der nicht direkt gesehen wird fürs Ranking irrelevant ist, weil es verdeckte Informationen sind. Da heutzutage die meisten mit dem Smartphone im Internet surfen wird Google den Inhalt in Tabs und Akkordeons mitwerten, da es auf den mobilen Geräten ein wichtiger Faktor für die User Experience ist.

John Mueller bestätigte es in einem Youtube Video:

“So the mobile-first indexing will index the mobile version of the page. And on the mobile version of the page it can be that you have these kind of tabs and folders and things like that, which we will still treat as normal content on the page even. Even if it is hidden on the initial view.”

5. Arbeit sparen und Swiss Marketing Systems engagieren 😉

Ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntniss genommen. Ich stimme zu, dass meine Angaben zur Kontaktaufnahme und für Rückfragen dauerhaft gespeichert werden.